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US-Kommandeur will mehr Polizisten

Bagdad. Angesichts der weiterhin prekären Sicherheitslage im Irak hat der neue US-Kommandeur David Petraeus eine weitere Aufstockung der US-Truppen um 2200 Militärpolizisten verlangt. Die Polizisten würden benötigt, um Gefangene zu bewachen. Besorgt äußerte sich Petraeus zur Situation in Kerbela. »Fünf bis sieben Millionen Menschen sind auf dem Weg dorthin«. Es sei unmöglich, sie alle zu schützen, räumte der neue Irak-Kommandierende ein. Die schiitischen Gläubigen feiern am Samstag in Kerbela das Ende der 40tägigen Trauerperiode aus Anlaß des Todes von Imam Hussein, der als Enkel des Propheten Mohammed verehrt wird.

Bei einem Anschlag nördlich von Bagdad wurden am Mittwoch abend mindestens 30 Menschen getötet und 29 verletzt. Im Süden von Bagdad kamen durch die Explosion einer Autobombe sechs Polizisten ums Leben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2007, Seite 1, Ausland

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