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52 Abgeordnete suspendiert

Quito. In Ecuador hat sich der Konflikt zwischen dem von der rechten Opposition beherrschten Parlament und dem linksgerichteten Präsidenten Rafael Correa weiter zugespitzt. Am Mittwoch entzog das Oberste Wahlgericht des Landes 52 Parlamentariern für ein Jahr ihr Mandat. Diese hatten zuvor den Vorsitzenden des Gerichts, Jorge Acosta, für abgesetzt erklärt. Vergangene Woche hatte das Gericht auf Betreiben Correas ein Referendum angesetzt. In der Volksabstimmung am 15. April sollen die Ecuadorianer über die Einberufung eines Nationalkonvents entscheiden, der die Verfassung des Andenlandes reformieren soll.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2007, Seite 6, Ausland

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