Zum Inhalt der Seite

Steinmeier nach Belgrad geflogen

Belgrad/Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist am Mittwoch nach Belgrad gereist. Bei seiner Ankunft deutete Steinmeier vor Journalisten an, daß eine Verschiebung der Kosovogespräche möglich sei, um Serbien mehr Zeit zu geben. Die Statusgespräche mit den Serben und den Kosovo-Albanern sind für den 13.Februar in Wien angesetzt. Eine Verschiebung um zehn Tage wird diskutierte, um ein Mandat des im Januar neugewählten Parlaments für die Wiener Gespräche zu ermöglichen. Auch die UN-Vetomacht Rußland will keiner Kosovo-Lösung zustimmen, die die Interessen Serbiens außer Acht läßt. Steinmeier hatte über die Kosovo-Frage bereits am Montag in Moskau Gespräche geführt. Die Entscheidung über den künftigen Status der Provinz fällt im UN-Sicherheitsrat.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2007, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!