Zum Inhalt der Seite

SPD: Rüttgers soll Einlenken

Berlin/Düsseldorf. Unmittelbar vor einem weiteren Gipfeltreffen zum Ausstieg aus der Steinkohleförderung am heutigen Mittwoch in Berlin hat die SPD den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) erneut zum Einlenken aufgefordert. Bei dem Kohlegipfel in der vergangenen Woche hatte Rüttgers den von der großen Koalition für das Jahr 2018 beschlossenen Ausstieg aus den milliardenschweren Subventionen in Frage gestellt, weil er zu hohe

Kostenbelastungen für sein Bundesland befürchtet, und für einen früheren Ausstieg plädiert.

Rüttgers’ Forderung nach einem Ausstieg aus der Steinkohlesubvention schon 2014 sei »flachbrüstiger Populismus« und verletze die Interessen Nordrhein-Westfalens, sagte der SPD-Fraktionsvize im Bundestag, Joachim Poß, der Neuen OsnabrückerZeitung (Dienstagausgabe). Für das neue Treffen zeigte sich Poß optimistisch. Er gehe von einer Einigung aus, sagte er.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!