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Israel in USA spät in Verdacht geraten

Washington. Die US-Regierung verdächtigt Israel, während des Libanon-Kriegs im vergangenen Jahr durch den Einsatz von Streubomben gegen geltende Vereinbarungen verstoßen zu haben. Eine vorläufige Untersuchung des Außenministeriums in Washington sei zu dem Schluß gekommen, daß Israel »wahrscheinlich« US-Exportrichtlinien verletzt habe, die den Einsatz von Streubomben aus US-Produktion in bewohnten Gebieten verbieten, sagte Ministeriumssprecher Sean McCormack am Montag. Das Ministerium habe seine Befunde an den Kongreß weitergeleitet. Nach Informationen der Vereinten Nationen setzte Israel im Libanon von Juli bis August 2006 mehr als eine Million Streubomben ein.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2007, Seite 2, Ausland

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