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Schiitenführer will in Iraks Regierung

Bagdad.Die Bewegung des Schiitenführers Moqtada Al Sadr will sich offenbar an der US-installierten Regierung in Irak beteiligen und ihren seit Ende November andauernden Boykott aufgeben. Mit dem Parlament sei eine Übereinkunft unterzeichnet worden, wonach ein Terminplan zum Abzug der US-Truppen erörtert werden solle, sagte ein Vertrauter Sadrs. Die Bewegung habe ferner verlangt, an der Entscheidung über die Aufstellung irakischer Sicherheitskräfte künftig beteiligt zu werden. Zudem solle die Regierung nicht mehr über eine Verlängerung des Mandats der US-geführten Besatzungsruppen entscheiden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2007, Seite 2, Ausland

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