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Verletzte bei Protesten in Cochabamba

Bei gewaltsamen Protesten in der bolivianischen Stadt Cocha­bamba sind mindestens 22 Menschen verletzt worden. Polizisten gingen am Montag mit Tränengas gegen Tausende Anhänger von Präsident Evo Morales vor, die den Rücktritt von Gouverneur Manfred Reyes Villa forderten. Reyes steht der Opposition nahe. Morales Regierung warf der Polizei vor, überreagiert zu haben. Der Polizeichef des Staates, der Stunden zuvor gerade erst ernannt worden war, wurde entlassen. Gewaltakte oder Akte der Repression würden nicht geduldet, sagte die für die Polizei zuständige Ministerin Alicia Munoz.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2007, Seite 2, Ausland

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