-
08.01.2007
- → Kapital & Arbeit
Tarifstreit in der Warteschleife
Frankfurt/Main. Der Tarifstreit bei der deutschen Flugsicherung ist zunächst in der Warteschleife gelandet. Der Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Marek Kluzniak, sagte am Samstag gegenüber AP, seine Organisation werde binnen 100 Stunden mit Arbeitsniederlegungen beginnen, falls die Arbeitgeberseite keine Kompromißereitschaft erkennen lasse. Kluzniak warf der Deutschen Flugsicherung (DFS) eine abwartende Haltung im Streit um die Entgelte der rund 5 300 Beschäftigten vor. So hätte die DSF zwar die Bereitschaft zu einer Schlichtung erklärt, jedoch keine konkreten Schritte dazu unternommen.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
