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Fußball: Falsch eingekauft

Madrid. Das leidgeprüfte Bundesliga-Urgestein Hamburger SV bekommt nun auch in den ausländischen Medien sein Fett weg. In einer Aufstellung der spanischen Sportzeitung AS rangieren die Hanseaten unter den zehn Vereinen in Europa, die vor der Saison die vermeintlich schlechteste Einkaufspolitik betrieben haben. Für rund 24,1 Millionen Euro verpflichtete der HSV vor der Spielzeit neue Spieler und belegt in der Liga-Tabelle derzeit nur den 17. Rang. Auch Borussia Dortmund rangiert in der AS-Statistik mit Investitionen von 11,7 Millionen Euro und Tabellenrang neun unter den schlechtesten Zehn.« Weitere in der AS aufgeführte Klubs sind zum Beispiel die englischen Premier-League-Vereine Chelsea London (103,6 Millionen Euro), West Ham United (71) und Newcastle United (30) oder die französischen Erstligisten AS Monaco (14,6) und Paris St. Germain (12,2).

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2007, Seite 16, Sport

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