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Anhaltender Jobabbau in deutscher Autoindustrie

Frankfurt/Main. Immer weniger Beschäftigte produzieren in Deutschland immer mehr Autos. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der IG Metall. Demnach ging in der ersten Hälfte dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten bei Autoherstellern und -zulieferern insgesamt um 2,1 Prozent zurück. Ungeachtet des Beschäftigungsabbaus stellte die deutsche Autoindustrie den Angaben zufolge im vergangenen Jahr mit 5,35 Millionen Pkw und 407000 Nutzfahrzeugen zwei Produktionsrekorde auf. Nach Angaben des Autoexperten der IG-Metall, Nikolaus Schmidt, war 2005 das erste Mal seit 1995, daß es unterm Strich zu einem Beschäftigungsrückgang kam. In den Jahren zuvor sei der Stellenabbau bei den Herstellern durch neue Jobs bei den Zulieferern ausgeglichen und sogar übertroffen worden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2006, Seite 2, Inland

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