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GEW fordert neue Bildungsstrategie

Frankfurt/Main. Eine »nationale Bildungsstrategie« hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anläßlich des fünften Jahrestages der Erstveröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA angemahnt. GEW-Chef Ulrich Thöne kritisierte am Montag in Frankfurt am Main, in den letzten Jahren seien die Gelder für den Bildungsbereich weiter gekürzt worden. »Unwesentlich besseren Leistungen« der ohnehin privilegierten Schüler bei PISA II stünden unverändert schlechte Ergebnisse der benachteiligten Jugendlichen gegenüber. Das sei ein »gesellschaftlicher Skandal ersten Ranges«, so Thöne.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2006, Seite 5, Inland

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