Zum Inhalt der Seite

Schiffahrtindustrie von Politik gefeiert

Hamburg. Die deutschen Werften haben Aufträge im Wert von elf Milliarden Euro und sind bis 2009 ausgelastet. Die Zulieferer sind mit neun Milliarden Euro Jahresumsatz weltweit an zweiter Stelle. Diese Zahlen nannte die Koordinatorin der Bundesregierung für maritime Wirtschaft, Dagmar Wöhrl, am Montag in Hamburg zu Eröffnung der fünften Maritimen Konferenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte vor 1000 Managern, Politikern und Verwaltungsfachleuten an, die Bundesregierung werde an der sogenannten Tonnagesteuer festhalten, die Reedereien steuerliche Vorteile bringt. Der Bundesrechnungshof hatte diese Vorteile kritisiert.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2006, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!