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29.11.2006
- → Inland
Letzter Prozeß gegen Motassadeq Anfang 2007
Hamburg. Der letzte Prozeß gegen den vom Bundesgerichtshof (BGH) als »Terrorhelfer« verurteilten Mounir El Motassadeq beginnt voraussichtlich Anfang kommenden Jahres vor dem Hamburger Oberlandesgericht (OLG). Man werde voraussichtlich am 5. Januar mit der Verhandlung gegen den Marokkaner beginnen, teilte das Gericht am Dienstag in der Hansestadt mit. Am 5. Februar könnte ein Urteil fallen. Bei dem Prozeß geht es nur noch um die Höhe des Strafmaßes für den inzwischen wieder Inhaftierten.
Der BGH hatte ihn Mitte November für schuldig befunden, mitverantwortlich für den Tod der 246 Flugzeuginsassen gewesen zu sein, die bei den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA ums Leben kamen. Das OLG muß daher ein neues Strafmaß festsetzen. Das Hamburger Gericht hatte Motassadeq 2005 lediglich wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er muß nun mit bis zu 15 Jahren Gefängnis rechnen.
(AFP/jW)
Der BGH hatte ihn Mitte November für schuldig befunden, mitverantwortlich für den Tod der 246 Flugzeuginsassen gewesen zu sein, die bei den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA ums Leben kamen. Das OLG muß daher ein neues Strafmaß festsetzen. Das Hamburger Gericht hatte Motassadeq 2005 lediglich wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er muß nun mit bis zu 15 Jahren Gefängnis rechnen.
(AFP/jW)
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