Zum Inhalt der Seite

Antirassismus: Benefiz

Leipzig. Adebowale Ogungbure vom FC Sachsen Leipzig, der schon mehrmals in Oberligaspielen mit Worten wie »Affe« oder »Bimbo« beleidigt wurde, plant ein Benefizspiel mit prominenten Profis wie Gerald Asamoah oder Patrick Owomoyela. Mit den Einnahmen der Partie gegen eine deutsche Auswahl möchte er in Nigeria ein Haus für Jugendliche bauen, erklärte Ogungbure gegenüber Sportbild. Der Ex-Bundesligaprofi des 1. FC Nürnberg fordert angesichts rassistischer Vorfälle in Fußballstadien zudem ein härteres Vorgehen der Justiz. »Man müßte die Nazis viel konsequenter einsperren und wie kleine Kinder unterrichten«, so der 25jährige.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2006, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!