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Spätfolgen

Zu DDR-Zeiten förderte die Wismut in Thüringen und Sachsen Uranerz. Heute ist sie als GmbH mit ökologischen Spätfolgen beschäftigt. Jetzt hat sie ihren Umweltbericht 2005 vorgelegt (vollständig unter www.wismut.de). Zirka 4,6 von 6,2 Milliarden Euro Bundeszuschüssen hatte sie Ende 2005 ausgeschöpft, 400 Hektar Land nach der Sanierungen an Dritte zur Nachnutzung übertragen. Auch ehemalige Wismut-Arbeiter haben bis heute mit Spätfolgen zu tun. Weil sie nicht ausreichend geschützt waren, schrieb Reimar Paul im ND vom 19.Oktober, erkranken noch jährlich »fast 200« an Lungenkrebs. Er berief sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz, an der 59000 ehemalige Wismut-Bergarbeiter teilnahmen. Jahrzehnte später ist das Risiko eines Lungenkrebstodes für sie höher als bisher angenommen. Die Studie wurde im British Journal of Cancer veröffentlicht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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