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BND läßt graben

Foto: AP
Mit dem sogenannten symbolischen Spatenstich haben die Arbeiten für den Neubau der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin begonnen. Dessen Präsident Ernst Uhrlau (links), sonst für das Propagieren von Folterverhören etwa in Guantánamo zuständig, legte am Donnerstag an seinem Hauptstadtsitz in spe persönlich mit Hand an. Der Geheimdienstkomplex auf dem Gelände des früheren Stadions der Weltjugend im Stadtteil Mitte ist eines der größten Bauvorhaben der jüngsten Zeit. Kostenpunkt nach BND-Angaben: 720 Millionen Euro. Realistische Einschätzung: eher 1,4 Milliarden Euro.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2006, Seite 2, Inland

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