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Kamp-Lintfort vor Arbeitslosendesaster

Kamp-Lintfort. Der niederrheinischen BenQ-Standort Kamp-Lintfort befürchtet durch den geplanten Stellenabbau bei dem insolventen Handy-Hersteller einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der Bürgermeister der 40000-Einwohner-Gemeinde, Christoph Landscheidt, sagte am Donnerstag, er gehe davon aus, daß die Arbeitslosenquote um 15 bis 20 Prozent steigen könne. BenQ sei immerhin der zweitgrößte Arbeitgeber in der Gemeinde. Der Pleitekonzern will insgesamt 1100 Mitarbeiter entlassen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2006, Seite 5, Inland

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