-
18.10.2006
- → Feuilleton
Oliver-Stone-Politik
Oliver Stone hat früher viel LSD genommen und im Vietnam-Krieg gekämpft. Seitdem versucht er, die großen Themen des »US-amerikanischen Alptraums« (Henry Miller) zu verfilmen: Kennedy, Nixon, Jim Morrison, WTC etc. Als nächstes möchte er die Jagd auf bin Laden und den Angriff der USA auf Afghanistan bedildern, berichtete das Branchenblatt Variety am Montag. Stone kündigte einen Actionthriller an. Er lege es nicht darauf an, einen politischen Film zu drehen, aber darauf scheine es bei ihm immer hinauszulaufen, fügte der »Kritiker von George W. Bush« (Eigenwerbung) hinzu.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton