-
02.10.2006
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Briefwechsel
Unter dem Titel »Kurt Gossweiler: Brief an Robert Steigerwald. Inklusive vorhergehender und nachfolgender Korrespondenz zwischen Kurt Gossweiler und Robert Steigerwald« veröffentlicht die Zeitschrift offensiv außerplanmäßig ein umfangreiches Heft. Es enthält unter »Vorhergehendes« Texte der Kontrahenten zur Bewertung des XX. Parteitages der KPdSU. Es folgt ein fast 50 Druckseiten umfassendenr Brief Gossweilers an Steigerwald vom 10. Dezember 2005, in dem er das Thema sehr detailliert behandelt. Gossweiler fügte seinem Brief 13 Anlagen bei, von denen vier seinen Büchern »Taubenfußchronik« entnommen sind. Auf diese wird im dritten Abschnitt verwiesen, veröffentlicht werden vier weitere Anlagen.Den Abschluß bildet der Briefwechsel zwischen Steigerwald und Gossweiler von Anfang 2006. In ihm bekräftigt Gossweiler seine Position, daß »der Sozialismus nicht vom ›Stalinismus‹, sondern vom Revisionismus zugrunde gerichtet wurde.«
- Kurt Gossweiler: Brief an Robert Steigerwald. offensiv, Hannover 2006, 96 Seiten, Spendenempfehlung 3 Euro.
Bezug: Redaktion offensiv, Frank Flegel, Egerweg 8, 30559 Hannover, Tel./Fax: 0511/5294782, E-Mail: redaktion@offen-siv.com
offensiv
Das jüngste Heft der »Zeitschrift für Sozialismus und Frieden« enthält eingangs mehrere Stellungnahmen und Dokumente kommunistischer Parteien zum Libanon-Krieg. Ingo Wagner setzt sich in einem Beitrag mit der These von jW-Autor Jürgen Elsässer auseinander, der Faschismus sei »klinisch tot«. Horst Schneider schreibt über den historischen Platz des Volksentscheids in Sachsen am 30. Juni 1946. Zu Fragen der Übergangsperiode äußern sich Werner Roß, Fritz Dittmar und Franz Siklosi. Dokumentiert werden die programmatischen »Leitsätze«, die der RotFuchs-Förderverein im August veröffentlichte. Außerdem: Berichte über das marxistisch-leninistische offensiv-Fernstudium und Leserbriefe.- offensiv, Ausgabe Juli–August 2006, 60 Seiten, Spendenempfehlung 1,60 Euro.
Bezug: siehe oben
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Politisches Buch