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Doping: Sperren oder nicht sperren

Paris. Weltklasseläuferin Latifa Essarokh wurde vom französischen Leichtathletik-Verband für zwei Jahre gesperrt. Die 32 Jahre alte 1500-m-Spezialistin, die nach ihrer Steigerung auf 3:59,65 Minuten in diesem Jahr zu den EM-Favoritinnen gehört hatte, war kurz vor den Titelkämpfen in Göteborg bei einem Meeting in Stockholm positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden. Dagegen bleibt die dreifache Sydney-Olympiasiegerin Marion Jones offenbar von einer Doping-Sperre verschont. Nach Angaben ihrer Anwälte, die sich auf eine Information der US-amerikanischen Anti-Doping-Behörde beriefen, war das Ergebnis der B-Probe negativ. Vor knapp drei Wochen hatte es Meldungen gegeben, die 32jährige sei bei den US-Meisterschaften im Juni in Indianapolis positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2006, Seite 16, Sport

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