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Sportpolitik

Neues vom IOC

Lausanne. Die Nordische Kombination zählt für die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich nicht mehr zum Wettkampfprogramm, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne mitteilte. Bei den Winterspielen im Februar in Italien waren ausschließlich die Männer startberechtigt.

Die Nordische Kombination sei laut Studien beim Publikum die unbeliebteste Sportart der Winterspiele 2014, 2018, 2022 und 2026 gewesen, begründete das IOC seine Entscheidung. Darüber hinaus konzentriere sich die Sportart zu sehr auf nur wenige Länder. Nur fünf unterschiedliche Nationen hatten bei den vergangenen vier Winterspielen Medaillen gewonnen.

Im selben Atemzug seiner Vorstandssitzung hat das IOC einen Teil der Beschränkungen gegen russische Sportler aufgehoben. Russische Athletinnen und Athleten sollen sich auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren können, wie das IOC am Dienstag mitteilte.

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Über die Nutzung russischer Symbole bei den Spielen will das IOC »zu gegebener Zeit« entscheiden. Veranstaltungen in Russland will das IOC zunächst ebenfalls nicht organisieren, Vertreter des russischen Staates sollen nicht eingeladen werden.

Die russische Regierung begrüßte die Entscheidung. Das IOC sende ein »klares Signal«, erklärte der russische Sportminister Michail Degtjarjow im Onlinedienst Telegram. Die olympische Bewegung müsse »frei von Politik bleiben«. (dpa/sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2026, Seite 16, Sport

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