Zum Inhalt der Seite

Erneut Dutzende Tote in Irak

Bagdad. In Irak sind wieder Dutzende Menschen der Gewalt zum Opfer gefallen. In Bagdad und in der Stadt Kut wurden am Montag die Leichen von 35 Männern entdeckt. Die Körper wiesen Schußwunden und Folterspuren auf. Nördlich von Basra wurden zwei britische Soldaten getötet. Zwei US-Soldaten kamen in der Provinz Anbar ums Leben.

Die 33 in Bagdad getöteten Männer waren laut Polizei an Händen und Füßen gefesselt und trugen Augenbinden. Die britischen Besatzungssoldaten waren auf Patrouille, als eine am Straßenrand gelegte Bombe explodierte, wie ein Sprecher der Besatzungstruppen mitteilte. Zwei Soldaten kamen ums Leben, ein dritter wurde verletzt. Die beiden US-Marineinfanteristen wurden nach Militärangaben am Sonntag in Gefechten von irakischen Widerstandskämpfern getötet. In Bakuba, 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad, eröffnete ein unbekannter Mann das Feuer auf eine Gruppe und erschoß zwei Menschen, fünf weitere wurden verletzt.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2006, Seite 1, Titel

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!