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Fußball-Randspalte

Wofür

Zürich. Die FIFA hat den togolesischen Fußballverband für Verfehlungen bei der WM 2006 zur Zahlung von rund 63 000 Euro Strafe verdonnert. Daß die Spieler vergleichsweise mickrige WM-Sieg-Prämien nicht erhalten sollten, war für den Weltverband nicht das Problem. Geahndet wurde vielmehr die Tatsache, daß sie deshalb mit einem Boykott des ersten Gruppenspiels gegen die Schweiz gedroht hatten. »Das war eines WM-Teilnehmers nicht angemessen, der Ruf der WM wurde aufs Spiel gesetzt«, heißt es süffisant in der FIFA-Mitteilung. (sid/jW)

Eisern

Berlin. Der Aufsteiger 1. FC Union Berlin hat auch am fünften Spieltag der Regionalliga Nord keinen Gegentreffer kassiert, ist weiterhin ungeschlagen und liegt jetzt auf dem zweiten Platz in der Tabelle. (sid/jW)

Reparatur-Satz

London. Nach einem Bericht der Sunday Times haben fünf Kicker aus der englischen Premier League in Liverpool Stammzellen ihrer neugeborenen Babys einfrieren lassen. Sie wurden aus dem Blut der Nabelschnur gewonnen. Daß »die Zellen sozusagen als Reparatur-Satz« dienen, erklärte einer der Fußballer. Ein Sprecher der Klinik in Liverpool wurde etwas genauer: »Sie werden direkt ins Knie injiziert.« Die Heilung soll damit beschleunigt werden. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2006, Seite 16, Sport

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