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GDL : Netz muß beim Bund bleiben

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sieht sich nach dem Spitzengespräch über die geplante Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG darin bestätigt, daß das Unternehmen nicht börsenfähig sei. Ein Börsengang werde »weitreichende negative Auswirkungen auf das Schienenverkehrsangebot haben«, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell am Freitag. Er bekräftigte die Auffassung seiner Gewerkschaft, daß im Falle eines Börsengangs das Schienennetz aus dem Konzern herausgelöst und in der Verfügungsgewalt des Bundes verbleiben müsse. Andernfalls wäre aufgrund der Renditeerwartungen der Investoren mit massiven Streckenstillegungen und Arbeitsplatzverlusten zu rechnen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2006, Seite 9, Betrieb & Gewerkschaft

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