Zum Inhalt der Seite

Ermittlungen gegen British Petrol

Washington. Wegen des Pipeline-Lecks im größten US-Ölfeld in Alaska sieht sich der britische Konzern British Petrol (BP) mit mehreren Untersuchungen durch die Regierung in Wa­shington konfrontiert. Neben der Umweltbehörde EPA gingen auch das Justiz- sowie das Verkehrsministerium der Frage nach, wie es zu der Panne kommen konnte, teilte ein EPA-Sprecher am Montag (Ortszeit) in Washington mit. Ferner prüften die Regionalbehörden des Bundesstaates Alaska ein mögliches Fehlverhalten des Konzerns. Die Financial Times hatte am Montag berichtet, daß die US-Regierung Vorwürfen nachgehe, wonach BP die Ergebnisse seiner eigenen Inspektionen manipuliert haben soll, um den kostspieligen Austausch von Pipelines in Prudhoe Bay im Norden Alaskas zu vermeiden. Berichte eigener Mitarbeiter über verrostete Pipelines seien ignoriert worden. BP hat dagegen betont, daß es von dem Leck völlig überrascht worden sei.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!