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Störche

Störche haben sich im vergangenen Jahrzehnt nach neuesten Erhebungen weltweit vermehrt. Seit der letzten Zählung 1994/95 stieg die Zahl der Paare um 37 Prozent auf 230000, wie der Naturschutzbund (NABU) am Montag in Hamburg mitteilte. Nach dem internationalen Weißstorchzensus 2004/2005 brüten heute die meisten Tiere in Polen (52500 Paare), Spanien (33200), der Ukraine (30000) und Belarus (20300). Besonders stark ist der Zuwachs der sogenannten Westpopulation, die über Spanien nach Westafrika ins Winterquartier zieht (fast 90 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre). Gründe hierfür seien günstige Nahrungsressourcen auf Reisfeldern und Mülldeponien. In Deutschland wurden 2005 etwa mehr als 4000 Paare gezählt. Damit habe sich der Bestand etwas stabilisiert, sagte Christoph Kaatz, Sprecher der Bundesarbeitsgruppe »Weißstorchschutz«. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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