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Bartenwale nicht immer gemütlich

Foto: AP
Canberra. Australische Forscher haben die Überreste eines vor 25 Millionen Jahren lebenden Bartenwals mit rasiermesserscharfen, angsteinflößenden Zähnen entdeckt. »Das Fossil beweist, daß Bartenwale keineswegs immer so gemütlich und sanft waren wie die heutigen Blauwale«, sagte der Hochschulforscher Erich Fitzgerald der Nachrichtenagentur AFP. Der Fund zwingt Wissenschaftler zum Umdenken und neuen Forschungen über den nun aufgetauchten »T-Rex der Ozeane«. Während Bartenwale in der Regel bis zu 30 Meter lang sind und mit den haarähnlichen Barten in ihrem Maul Plankton aus dem Meer filtern, ist der prähistorische Wal ein flinker Killerfisch von nur drei Metern Länge. Er habe sich von Fischen und kleinen Haien ernährt, sagte Fitzgerald. Seine Forschungsergebnisse werden diesen Monat in dem Wissenschaftsmagazin Royal Society Journal veröffentlicht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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