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Musikmarkt: Fuck!

Die Fuckparade ist am Samstag nachmittag durch die Berliner Innenstadt gezogen. Sie versteht sich als subkulturelle Antwort auf die Loveparade. Ihre Teilnehmerzahl (1150) entspricht ungefähr 0,2 Prozent der Loveparade. Unter anderem rief man dazu auf, den »kommerziellen Ausverkauf der Innenstädte durch Investoren und Bürokraten« zu stoppen. Das leuchtete auch dem mitlaufenden Loveparade-Erfinder Dr. Motte ein, der zu dem Schluß kam, Frieden in der Gesellschaft müsse »durch Menschen, nicht durch Politiker« gefördert werden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2006, Seite 13, Feuilleton

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