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Schwimm-EM: Harter Knochen

Balatonmaldi. »Natürlich haben mir die zehn Kilometer vom Vortag in den Knochen gesteckt«, erklärte Thomas Lurz (Student der Sozialpädagogik aus Würzburg) am Donnerstag. Er hatte die 5000 Meter in 56:00,1 Minuten als Schnellster hinter sich gebracht, sein zweiter EM-Titel binnen 24 Stunden. »Natürlich haben mir die zehn Kilometer vom Vortag in den Knochen gesteckt, aber wenn man 3000 Kilometer im Jahr trainiert, kann man auch noch einen raushauen.« Christian Hein (Mainz) schwamm einen Tag nach Bronze zu Silber und war es trotz eines mickrigen Rückstands von einer Sekunde auf Lurz »sehr zufrieden, zumal ich beim Anschlag fast gepatzt hätte«. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2006, Seite 16, Sport

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