-
13.07.2006
- → Feuilleton
Laßt mal stecken, die Zeigefinger
Pünktlich zum hohen Besuch aus Washington hatte gestern am Museumshafen in Greifswald die Neuinszenierung des Antikriegsmusicals »Hair« Premiere. Der Kick am Bühnenbild (Susanne Thomasberger) ist eine zwölf Meter hohe Freiheitsstatue, die den Mittelfinger reckt, den Stinkefinger zeigt, den Effe macht etc. (Foto). »Hair« handelt von einer Gruppe Hippies, von denen einer gegen seinen Willen in den Vietnamkrieg zieht, wo er verreckt. Die Greifswalder Inszenierung ist heute zu sehen, und dann noch elfmal bis zum 20. August.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton