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WM-Wissen

Witze über den Standfußballer Netzer kommen nicht von ungefähr. »Beim Fußball sind die Laufwege in den vergangenen Jahren erheblich länger, die Laufgeschwindigkeiten erheblich höher geworden«, erklärt Ewald Hennig, Leiter des Biomechanik-Labors an der Universität Essen. Durchschnittsspieler liefen während eines WM-Spiels mittlerweile 13 bis 14 Kilometer, ein Libero oder Rechtsaußen noch einmal zehn Prozent mehr. Diesen Belastungen müßten selbstredend auch die Schuhe gerecht werden. »Der Schuh kann das Spiel beeinflussen«, betont Hennig. »Er kann die Geschwindigkeit des Balls und die Genauigkeit des Spiels verändern.« Mit den Fußballschuhen der 70er Jahre haben die heutigen nur noch den grundlegenden Aufbau gemein. Wurden sie jahrzehntelang aus hartem Rindsleder hergestellt, so verwenden die führenden Hersteller heute für das Obermaterial entweder Synthetikmaterialien oder dünnes Känguruhleder. Die Sohle besteht aus gegossenem Polyurethan, bei manchen Modellen auch aus Kohlefaser und Glasfiber. Für den perfekten Bodenkontakt sorgen konisch zulaufende Kunststoffnocken oder Schraubstollen aus Titan.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2006, Seite 15, Sport

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