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Fußball

Er will sie nicht

Paris. Der französische Fußballstar Kylian Mbappé hat seine Warnung vor der extremen Rechten in Frankreich erneuert und damit die Spitze des Rassemblement National (RN) gegen sich aufgebracht. In einem Interview der Zeitschrift Vanity Fair sagte Mbappé: »Ich weiß, was das bedeutet und welche Folgen es für mein Land haben kann, wenn Menschen wie sie an die Macht kommen.« Als Fußballspieler habe er das Recht, so wie jeder andere seine Meinung zu äußern, sagte Mbappé. Der Torjäger von Real Madrid hatte zuletzt vor der Parlamentswahl 2024 in Frankreich gegen den RN Stellung bezogen. Inzwischen nimmt Frankreich Kurs auf die Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027. Marine Le Pen, Fraktionschefin und Führungsfigur des RN, sagte im Interview des französischen Senders RTL, es mache ihr nichts aus, dass der Weltmeister von 2018 sich gegen ihre Partei positioniere. »Ich glaube ehrlich gesagt, dass Fußballfans doch frei genug sind, um zu wissen, wem sie ihre Stimme geben wollen, ohne sich von Herrn Mbappé beeinflussen zu lassen.« Außerdem teilte Le Pen einen Seitenhieb mit Blick auf Mbappés sportliche Ambitionen aus. »Er wechselte von PSG zu Real Madrid und sagte, er wolle die Champions League gewinnen. In der Zwischenzeit hat PSG die Champions League gewonnen.« Mbappé war mit Real Madrid im Viertelfinale gegen den FC Bayern ausgeschieden, der seinerseits im Halbfinale von Europas Königsklasse an Titelverteidiger PSG scheiterte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2026, Seite 16, Sport

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