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Streit um Wahlausgang in Mexiko

Mexiko-Stadt. Nach der Präsidentschaftswahl in Mexiko bahnt sich ein langes Tauziehen um den Sieg an. Der Kandidat der Konservativen, Felipe Calderón, lag nach Auszählung von 98,5 Prozent der Stimmen am Dienstag vor López Obrador von der sozialdemokratischen Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Allerdings fiel der von der Wahlbehörde bekanntgegebene Vorsprung mit 36,38 gegenüber 35,34 Prozent knapp aus. Die PRD gründete inzwischen ein »Komitee zur Verteidigung des Triumphs von Obrador«. Der PRD-Kandidat selbst sprach von »zahlreichen Widersprüchen« und forderte seine Anhänger zur »Wachsamkeit« auf.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2006, Seite 2, Ausland

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