Zum Inhalt der Seite

Warnsystem vor Fertigstellung

Paris. Gut anderthalb Jahre nach der verheerenden Flutwellenkatastrophe im Indischen Ozean steht das neue Tsunami-Frühwarnsystem für die Region in den Startlöchern: Bis Ende Juli werde »der ganze Indische Ozean« über ein rund um die Uhr funktionierendes Alarmsystem verfügen, erklärte der Generalsekretär der UN-Sonderorganisation UNESCO, Koichiro Matsuura, zum Abschluß einer Fachkonferenz am Mittwoch in Paris. Mit Hilfe des Systems »Indotsunami« könnten die Anrainerstaaten Tsunamis auslösende Erdbeben besser und schneller entdecken, Epizentren von Beben exakter bestimmen, Flutwellen im Indischen Ozean feststellen und entsprechende Warnhinweise geben.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!