Zum Inhalt der Seite

111 Bewaffnete in Äthiopien getötet

Addis Abeba. In Äthiopien hat die Polizei nach eigenen Angaben mehr als hundert Aufständische aus dem Nachbarland Eritrea getötet, die angeblich Unfrieden stiften wollten. Armee und Polizei hätten seit Anfang Juni 111 bewaffnete Rebellen getötet, die aus dem nördlich angrenzenden Eritrea in das äthiopische Gebiet Nord-Gondar gekommen seien, teilte das äthiopische Verteidigungsministerium in Addis Abeba am Dienstag mit.(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!