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64 Tote bei blutigem Anschlag in Sri Lanka

Colombo. Beim blutigsten Anschlag seit zehn Jahren sind in Sri Lanka 64 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Nach Armeeangaben zerriß eine Landmine am Donnerstag rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Colombo einen Bus mit Dorfbewohnern. Die Regierung machte tamilische Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für das Attentat verantwortlich. Diese wiesen den Vorwurf zurück und äußerten ihrerseits den Verdacht, der Anschlag solle ihnen in die Schuhe geschoben werden.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2006, Seite 2, Ausland

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