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Hartz-Ombudsrat gegen Kombilohn

Hamburg. Der Ombudsrat für die Hartz-IV-Reformen hat sich gegen die Einführung flächen­deckender Kombi- oder Mindestlöhne ausgesprochen, schreibt der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Statt dessen würden die Experten empfehlen, Mindestverdienste auf Branchen­ebene festzulegen und Lohnzuschüsse auf Problemgruppen zu beschränken. Kürzungen von Leistungen, wie zuletzt von mehreren Unionspolitikern vorgeschlagen, lehnt das Gremium ab. Dem Ombudsrat gehören der ehemalige Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Hermann Rappe (SPD), sowie die früheren Politiker Kurt Biedenkopf (CDU) und Christi­ne Bergmann (SPD) an.
AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2006, Seite 4, Inland

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