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Langes Warten auf den BND-Report
Berlin. Der Untersuchungsbericht zur Spitzelaffäre des Bundesnachrichtendienstes (BND) ist am Freitag abend veröffentlicht worden. In dem über 175 Seiten starken Papier hat Sonderermittler Gerhard Schäfer die Bespitzelung von Journalisten durch den BND dargestellt. Nach einem Beschluß des Verwaltungsgerichts Berlin mußten allerdings zahlreiche personenbezogene Passagen entfernt werden. Die ursprünglich für den Mittag angekündigte Veröffentlichung verzögerte sich, weil Schäfer nach Aussage von Regierungssprecher Ulrich Wilhelm bis zuletzt an dem Bericht gearbeitet hat, um die Perspektive der betroffenen Journalisten mit aufzunehmen. Der BND-Bericht wird auf der Internetseite des Bundestages (www.bundestag.de) veröffentlicht.
(ddp/jW)
* Siehe dazu auch unseren Exklusivbeitrag für die Internetausgabe: BND-Skandal jetzt amtlich
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