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Ver.di fordert Verhandlungstermin

Saarbrücken. Nach mehr als elf Wochen Streik haben rund 6000 Beschäftigte des öffentlichen Diensts am Dienstag in Saarbrücken für einen neuen Verhandlungstermin mit den Ländern demonstriert. Zu der Kundgebung aufgerufen waren Beschäftigte aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte. Ver.di-Verhandlungsführer Kurt Martin warf den Ländern und ihrer Tarifgemeinschaft TdL kompromißloses Verhalten vor. Die Länder wollten Arbeitsbedingungen diktieren und »wie Gutsherren« über Arbeitszeit und Bezahlung der Beschäftigten entscheiden. Der letzte Verhandlungstermin im öffentlichen Dienst der Länder war am 13. März ergebnislos verlaufen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2006, Seite 5, Inland

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