-
27.03.2006
- → Ausland
Karsai berät über Rahman
Kabul. Unter wachsendem Druck aus dem Ausland hat der afghanische Präsident Hamid Karsai am Wochenende mit mehreren Kabinettsministern über das Schicksal des von der Todesstrafe bedrohten Christen Abdul Rahman beraten. Das teilte eine Mitarbeiterin des Präsidentenpalasts am Samstag in Kabul mit. Über das Ergebnis des Gesprächs sagte sie nichts. Am Freitag abend war aus Regierungskreisen verlautet, der 41jährige werde möglicherweise in den kommenden Tagen freigelassen. Der für den Fall zuständige Richter sagte indes, der Prozeß werde fortgesetzt. (AP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
