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Zu bunt geworden


Tokios Bürgermeister Shitaro Ishihara läuft Sturm gegen ein knallrotes Gebäude in seiner recht grauen Stadt: Der rote Neubau des italienischen Kulturinstitutes am Chiyoda-Platz nahe dem Kaiserpalast sei »unpassend« und verletze die »Sensibilitäten des japanischen Volkes«. Die italienische Botschaft verteidigte den Bau am Montag: Der italienische Architekt Gae Aulenti habe ihn immerhin in Zusammenarbeit mit einem japanischen Bauunternehmen errichtet, die rote Farbe solle an die traditionellen japanischen Lackarbeiten erinnern. Nun sind Gespräche mit Anwohnern geplant, um eine für alle Seiten erträgliche Kompromißlösung zu finden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2006, Seite 12, Feuilleton

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