Zum Inhalt der Seite

Im Osten kein Rinderwahnwahn

Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) am Montag in Bonn mitteilte, lag die Fleischnachfrage pro Haushalt 2005 in Thüringen, Brandenburg und Sachsen 13 bis 17 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 27 Kilogramm. Am geringsten war die Nachfrage in Berlin mit nur 19,4 Kilo pro Haushalt. Auch in Hamburg und Bremen kam relativ wenig Fleisch auf den Tisch, hier fragten die Verbraucher 17 Prozent weniger nach Fleisch als im Durchschnitt. Die ZMP ermittelte die Zahlen auf Basis des Haushaltspanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg. Dabei bleibe zu berücksichtigen, daß die Haushaltsgröße in den genannten Städten 11,5 bis 15 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liege. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2006, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!