-
18.03.2006
- → Ausland
Zahl der Asylanträge weiter gesunken
Berlin. Die Zahl von Asylanträgen in den Industriestaaten hat sich innerhalb von fünf Jahren halbiert. In Deutschland wurde die niedrigste Zahl der Asylsuchenden seit 1983 verzeichnet, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des UN-Flüchtlingkommissariats (UNHCR) hervorgeht. »Die Zahlen zeigen, daß die Debatte in den Industrieländern über ein wachsendes Asylproblem nicht der Realität entspricht«, erklärte UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres. Insgesamt wurden 2005 in 50 Industriestaaten 336000 Asylanträge gestellt. Das entspricht einem Rückgang um 49 Prozent seit 2001 und um 15 Prozent im Vergleich zu 2004. EU-weit wurde der niedrigste Stand seit 1988 registriert.
(ddp/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
