-
13.03.2006
- → Inland
Bundeswehr soll in den Kongo
Hamburg. Im Falle eines Kongo-Einsatzes der Bundeswehr sieht ein Plan des Bundesverteidigungsministeriums die Stationierung von maximal 400 Soldaten vor. Wie die Zeitung Bild am Sonntag unter Berufung auf Quellen im Ministerium berichtete, will die Regierung die Soldaten auf dem Einsatzgruppenversorger »Berlin« in den Kongo schicken. Die Soldaten sollen an Bord des Schiffes vor der westafrikanischen Küste kreuzen und »bei Bedarf« mit Hubschraubern in den Kongo geflogen werden. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sieht jedoch zunächst den EU-Außenbeauftragten Javier Solana am Zug. Solanas Aufgabe sei es, die Vorbedingungen für einen europäischen Einsatz zu klären.
(ddp/AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
