-
11.03.2006
- → Ausland
Geiselnahme in Frankreich unblutig beendet
Sablé-sur-Sarthe. Nach mehr als vier Stunden ist ein Geiseldrama an einer Schule in Frankreich unblutig zu Ende gegangen. Der Täter, ein arbeitsloser Lehrer, stellte sich am Donnerstag abend der Polizei und ließ seine 23 Geiseln unversehrt frei. Die Handfeuerwaffe, mit der er den Klassenraum der technischen Oberschule in Sablé-sur-Sarthe gestürmt hatte, war lediglich mit Gummigeschossen geladen. Nach Angaben der Polizei hatte der offenbar depressive Mann unter Einfluß von Alkohol und Medikamenten gestanden und »paranoide Forderungen«gestellt.
(AP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
