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Geiselnahme in Frankreich unblutig beendet

Sablé-sur-Sarthe. Nach mehr als vier Stunden ist ein Geiseldrama an einer Schule in Frankreich unblutig zu Ende gegangen. Der Täter, ein arbeitsloser Lehrer, stellte sich am Donnerstag abend der Polizei und ließ seine 23 Geiseln unversehrt frei. Die Handfeuerwaffe, mit der er den Klassenraum der technischen Oberschule in Sablé-sur-Sarthe gestürmt hatte, war lediglich mit Gummigeschossen geladen. Nach Angaben der Polizei hatte der offenbar depressive Mann unter Einfluß von Alkohol und Medikamenten gestanden und »paranoide Forderungen«gestellt.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2006, Seite 6, Ausland

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