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»Arbeitsunwillige« massiv abgestraft

Hamburg. Die Arbeitsagenturen gehen immer rigider gegen angeblich Arbeitsunwillige vor. Von Mai bis Dezember 2005 strichen sie in 261 000 Fällen vorübergehend die Zahlung des Arbeitslosengeldes I, wie die Bild-Zeitung (Montagausgabe) vorab unter Berufung auf Zahlen der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit berichtete. Das waren 93 000 Sperrzeiten mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Begründet wurden die Streichungen unter anderem mit der Ablehnung angeblich zumutbarer Arbeit und »mangelnder Eigeninitiative« der Betroffenen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2006, Seite 4, Inland

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