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Zahlreiche Tote nach Anschlägen in Bagdad

Bagdad. Der irakische Regierungschef Ibrahim Dschaafari hat islamische Prediger aufgefordert, in ihren Freitagsgebeten Anschlägen und religiösen Ausschreitungen eine Absage zu erteilen. Bei einem Überfall auf zwei Ziegeleien in Nahrawan, zehn Kilometer östlich der Hauptstadt Bagdad, waren am Donnerstag abend 18 schiitische Arbeiter ermordet worden. Die dafür verantwortliche Gruppe habe dort auch ein Umspannwerk angegriffen, hieß es, dabei habe es neun Tote gegeben. In Bagdad wurde am Freitag derweil ein Fahrverbot bis zum Nachmittag ausgesprochen. Dadurch sollten weitere Selbstmordanschläge unterbunden werden.


(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2006, Seite 2, Ausland

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