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Linkspartei fordert bei CNH-Schließung Rückzahlung von Fiat

Berlin. Im Fall einer Schließung des CNH-Maschinenwerkes will der Berliner Senat vom Mutterkonzern Fiat an den Betrieb gezahlte Fördermittel zurückverlangen. Das kündigte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei.PDS) am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung der Beschäftigten des Spandauer Werkes an. Die erhebliche finanzielle Unterstützung des Standortes sei nur gegen die verbindliche Zusage erfolgt, die Produktion auf Dauer zu erhalten. »Auf die Einhaltung dieser Vereinbarungen werde ich pochen und die geflossenen Mittel bis auf den letzten Cent zurückfordern«, sagte Wolf. Mit der geplanten Schließung des Spandauer Werkes am 31. Juli droht rund 400 der 500 Beschäftigten der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Bei einer Urabstimmung hatten sich am Dienstag 92,3 Prozent der dort beschäftigten IG-Metall-Mitglieder für einen unbefristeten Streik ausgesprochen.


(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2006, Seite 5, Inland

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