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Kryptowährungen

Griechenland besteuert Kryptogewinne mit zehn Prozent

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Münzen mit den Symbolen der Digitalwährungen Bitcoin und Etherum

Athen. Das griechische Parlament hat am Donnerstag ein ⁠Gesetz zur Besteuerung von Kryptowährungen verabschiedet. ⁠Es sieht eine Kapitalertragsteuer von zehn Prozent vor. Gewinne aus Kryptowährungen von bis zu 500 ‌Euro pro Jahr sollen jedoch steuerfrei bleiben. Dem Gesetzentwurf zufolge handelt ‌es sich um den ersten umfassenden Rechtsrahmen für die Besteuerung von Kryptovermögenswerten in ⁠Griechenland. In den kommenden Wochen ‌sollen weitere Bestimmungen veröffentlicht werden, die auch Transparenz- und Prüfungsregeln festlegen, sagte ​ein hochrangiger Vertreter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur Reuters.

In der EU gibt es keine einheitliche Regelung für den Sektor. Die Abgaben ‌auf Kryptowährungen liegen in den europäischen Ländern zwischen acht und ‌30 Prozent und ‌werden in der ⁠Regel ⁠auf Kapitalerträge erhoben. Wie hoch die staatlichen Einnahmen aus der neuen ⁠Steuer ausfallen, lasse sich nicht prognostizieren, ‌sagte der Ministeriumsvertreter weiter. Die große Mehrheit der ⁠Anleger nutze Plattformen im Ausland, was es erschwere, den Umfang des griechischen Kryptomarktes zu erfassen.

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Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der ein mutmaßlicher Hackerangriff auf die ‌weltgrößte Kryptobörse Binance die Branche erschüttert. Dabei entstand ein geschätzter Schaden von 6,3 Milliarden Dollar. Analysten zufolge könnte ​dies der größte Kryptodiebstahl der Geschichte sein. (Reuters/jW)

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Erschienen am 06.11.2026, Ausland

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