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Artas stellt Leuchtenproduktion ein

Arnstadt. Ende Oktober hat das Arnstädter Taschenlampenwerk (Artas) nach 90 Jahren seine Produktion eingestellt. Als Gründe gab die Geschäftsführung stark gestiegene Containerpreise, gestörte Lieferketten und Preisdruck an. In der DDR war Artas aus Thüringen der einzige Taschenlampenhersteller. 1978 kam der Betrieb zum Leuchtmittelkombinat Narva. Bekannt war Artas nicht zuletzt für die blaue Stablampe aus Blech. 1993 wurde das Werk privatisiert. Zuletzt stellte Artas Infrarotwärmestrahler für die Tieraufzucht, LED-Leuchten und Spezialleuchten her. Zu den Abnehmern zählten Landwirte, Zoos und Zuchtbetriebe in ganz Europa. Von der Einstellung der Produktion sind vier Beschäftigte betroffen. Gegenüber der Sächsischen Zeitung sagte Geschäftsführer Gunnar Schlamann am Dienstag, dass der Betrieb noch nicht geschlossen werde. Aber eine Abwicklung gilt als wahrscheinlich. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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